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Goethes Patentminenstift

Seinen silbernen, uns in seiner Form an das Empire State Building erinnernden, spitz zulaufenden Patentminenstift (Bleistift), verwendete Goethe zum Schreiben von Werkvorarbeiten und zum Festhalten spontaner Einfälle, da dieser leichter als eine Tintenfeder zu führen war und keine Tintenkleckse verursachte. Für Reinschriften kam das Schreibgerät allerdings nicht zum Einsatz.

Aus heutiger Sicht erscheint der Bleistift als eher weniger komfortabel, da er mit seiner glatten metallenen Oberfläche schwitzigen Fingern keinen Halt bietet. Außerdem würde man die verhältnismäßigen Anschaffungskosten für einen patentierten, silbernen Bleistift heute wohl besser für Sinnvolleres ausgeben. Wir denken, dass dieser Lexikonartikel sich auch auf einen Satz hätte beschränken  können, denn unsere Faszination für den Bleistift beschränkt sich auf die Tatsache, dass ein großer Künstler wie Goethe mit diesem Schreibgerät zeitlose bedeutende Werke verfasst hat. Material und Aussehen halten wir für eher nebensächlich und uninteressant. Der Stift ist übrigens im Schreibkabinett ausgestellt.


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