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Charlottes Teetischchen

Bis heute genießt man gerne eine Tasse Tee oder Kaffee in Gesellschaft, dies bringt das Gespräch in Fluss und verbindet einen mit dem Gegenüber. 
1804 schenkte  Schiller seiner Frau Charlotte einen Serviertisch aus Mahagoni, in den ein portables Teetablett aus lackiertem Blech eingelassen ist. Das Objekt steht im Schillerhaus. Auf diesem konnte Charlotte ihre Teemaschine, ein Samowar, präsentieren. Hatte sie sich Gäste eingeladen, so begann bei einem Tee die Konversation. War die Gesellschaft größer, konnte sie das Tablett auch in den Salon bringen. Gerne genoss sie auch mit Frau von Stein ihren Kaffee, welcher ein Luxusgut in dieser Zeit darstellte. 
Imposant wirken die großen Steintafeln, die auf dem Tablett abgebildet sind. Im Kontrast dazu umranden zarte Blumen das Bild in der Mitte. Mit diesem Wertgegenstand positionierte sich Charlotte in ihrem Stand.
Auch Schiller fand Nutzen an diesem Geschenk. Gerne trank er eine Tasse Kaffee mit Zucker, da dieser anregend auf ihn wirkte.


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