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Steinpavillon

Der Steinpavillon ist ein Bauwerk, das sich auf dem Anwesen Goethes in Weimar befindet und zeitgleich mit seinem Wohnhaus um 1710 entstand.

Er grenzt an die Ackerwand im östlichen Teil des Gartens und ist in die umliegende Mauer eingebunden.

Er zeichnet sich durch seine auffällige rote Fassade und durch die hellgrauen Holzbalken aus, die an den barocken Stil erinnern. Durch seine drei Etagen ähnelt er einem kleinen idyllischen Wohnhaus. Im Erdgeschoss befinden sich keine Fenster, jedoch in den beiden anderen Etagen. Ringsherum wächst an der Hauswand Efeu empor, welcher den Eindruck der Naturverbundenheit Goethes widerspiegelt.

Dieser Gartenpavillon diente Goethe dazu, die Mineralienschränke seines Sohnes in den Jahren 1818/1819 unterzubringen, in denen sich gesammelte Versteinerungen befanden.

Alle drei Etagen dienten ausschließlich Goethes Sammlungszwecken, bis zu seinem Tod und darüber hinaus.

Seine Sammlung umfasste fast 18000 Stücke, überwiegend zur Geologie, Mineralogie und Paläontologie.

Besondere Exponate sind zwei fossile Stoßzähne vom Waldelefanten aus der Quartärzeit.

Heute können Interessenten mit einer Voranmeldung einen Einblick in den Steinpavillon gewinnen.



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