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Goethes Farbenlehre

Goethe wählte die Zimmerfarben in seinem Wohnhaus bewusst aus, weil er mit jeder Farbe eine bestimmte Wirkung/Regung  erzielen wollte. Er verfasste eine eigene Farbenlehre.

Der "Gelbe Saal" und Dienerzimmer sind gelb, sowohl Goethe als auch wir finden, dass die gelben Zimmer erheiternd, einladend und freundlich wirken. Goethe wollte damit zum geselligen Beisammensein, zum Reden und Fröhlichsein anregen. Für uns wirken speziell die Büsten im "Gelben Saal" störend.

Das "Brückenzimmer", "Gartenzimmer", Wohnzimmer, "Urbinozimmer"(mit goldenen Verzierungen) und das "Junozimmer" sind blau. Die Farbe Blau wirkt auf uns und auf Goethe kühl und kalt und soll insbesondere im "Brückenzimmer" den Fokus auf die Kunstwerke richten. Diese werden so hervorgehoben.

Das Treppenhaus, Vorzimmer zum Arbeitszimmer und das Arbeitszimmer selbst sind grün.Wir verbinden Grün mit Ruhe und der Natur. Goethe wählte Grün für sein Arbeitszimmer, damit er nicht vom Schreiben abgelenkt wurde. Im Treppenhaus wollte er damit die Kunstwerke betonen. Das Vorzimmer ist grün, weil er darin Mineralien, die in der Natur vorkommen, sammelte. Das "Große Sammlungszimmer" ist türkis (blau/grün).

Das Vorzimmer  zu den Familienzimmern und das "Deckenzimmer" sind rosa-rot.

Die Küche und das ehemalige Schlafzimmer sind weiß bzw. grau, also neutral.



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