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Corona Schröter

"Die reizendste, anmutigste und geistvollste Künstlerin, die in Deutschland jemals die Bühne betreten hat."  (Unbekannt, aus Wolfgang W. Günther, "Weimar, lieb' Frauen")


Corona Schröter wurde am 14. Januar 1751 als Tochter einer Musikerfamilie in Guben geboren.
Im Laufe ihres Lebens erprobte sie sich in Gesang, Theater, Malerei und als Komponistin.
So trat sie schon mit vierzehn Jahren im "Großen Konzert der Herren Kaufleute" (1781 in "Gewandhauskonzert" umbenannt) als Solistin auf und später auch als Schauspielerin in Leipzig, wo sie Goethe kennen lernte.
J. W. von Goethe, begeistert von ihrem Talent, konnte sie für das Liebhabertheater in Weimar gewinnen.
Durch ihr Eintreffen im November 1776 in Weimar wird das Liebhabertheater zum Mittelpunkt des dortigen gesellschaftlichen Lebens.
Corona galt als grazile und reizvolle Frau und war insofern bei den Männern sehr begehrt.
Unter anderem auch beim Herzog Carl August, den sie aber abwies, von ihm kam der Ausspruch, sie sei "marmorschön, aber marmorkalt".
Ihre Glanzzeit auf der Bühne war vorbei, als 1783 das Liebhabertheater aufhörte zu bestehen.
Danach widmete sie sich der Betätigung als Malerin und Komponistin.
Wegen schweren Brustleidens zog sie sich in ihren letzten Jahren nach Ilmenau zurück, wo sie am 23. August 1802 in den Armen ihrer Freundin starb.

Der Höhepunkt ihrer künstlerischen Laufbahn war 1779 bei der Aufführung "Iphigenie auf Tauris" als Iphigenie und Goethe als ihrem Partner.



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