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Tischchen mit Granitplatte

Der Tisch mit Granitplatte, der im Altanzimmer in Goethes Gartenhaus steht, besteht aus zwei verschiedenen alten Gesteinsarten. Er steht unter dem Ost-Fenster und hat eine eingelassene ovale, geschliffene Steinplatte, die sich aus rötlichem Brockengranit und fast schwarzem Kulm-Tonschiefer zusammensetzt. Der Tisch ist ein Geschenk seines Freundes, dem Freiberger Oberberghauptmann Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra, der Goethe diesen sogenannten 'Kontaktgranit' zeigte. Mit diesem Geschenk wollte er ihn an die gemeinsamen gefährlichen Unternehmungen während ihrer Harzreise im Jahre 1783 erinnern. Durch Trebra wurde in Goethe die eigentliche Leidenschaft für Mineralogie geweckt, die seine zahlreich gesammelten Steine zeigen. Wenn Goethe nicht gestorben wäre, dann würde er bestimmt noch heute seinen Kaffee darauf abstellen.



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