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Post-und Reisespiel der Schillerkinder

Im Kinderzimmer, das in der ersten Etage liegt, hängt über den verschiedenen Zeichnungen der Kinder ein Wandbord, in dem besonders ein großes Blatt mit vielen Motiven und kleine Feldern auffällt. Um 1800 gab es nur wenige Kinderspiele, so dass viele Kinder selbst Spiele gebastelt haben. Im Gegensatz dazu werden heute kaum bis gar keine Spiele mehr von Kindern selbst gebastelt. Nur dadurch, dass Schiller berühmt war, blieb dieses Spiel erhalten.

Es ist ein sehr unübersichtliches, labyrinthartiges Spiel, das sehr an das Brettspiel "Rutschen und Leitern" erinnert. Die Kinder haben es vermutlich zur Vertreibung der Langeweile auf Reisen genutzt. Es wurde von Ernst von Schiller, Friedrich Schillers Sohn, um 1810 mit Aquarellfarben und schwarzer Kreide angefertigt.

 Eine Frage bleibt: Wie wird es gespielt?


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