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Der Brautschatz der Zarentochter

Unter dem Brautschatz versteht man u.a. ein prächtiges samtblaues Thronhimmelbett. Am Rand befinden sich zwei goldglänzende Adler, die das Bett bewachen. Es ist im hochmodernen klassizistischen Stil gestaltet worden. Früher befand sich das Himmelbett im Fürstenhaus, heute findet man es in einem der Gästezimmer des Schlosses. Allerdings war das Bett nur ein Teil der kompletten Schlafzimmereinrichtung, welche die Russin Maria Pawlowna, Frau des Weimarer Erbprinzen Carl Friedrich, zur Hochzeit als Geschenk bekam. 

Die Zarentochter war jedoch etwas pompöseres gewohnt und das prächtige Bett war deshalb für Weimar zu mächtig und passte nicht in das Erscheinungsbild.

Zu dem Bestand gehörten außerdem: sechs Kronleuchter, sieben Bildteppich, zwölf Mahagoni-Kommoden, zwölf Spiegel, edelstes Porzellan und Kristalle, angemessene Garderobe, gold- und silberbestickte Kleider, Schuhe, seltene Perlen und kostbare Juwelen.



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