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Gentzsches Treppenhaus 

Nach einem erneuten Brand des Weimarer Stadtschlosses 1774, berief Herzog Carl August im März 1789 die Schlossbaukommission ein. Unter Leitung von Johann Wolfgang von Goethe begann 1801 der Aufbau des Gentzschen Treppenhauses. In dieser Zeit entstand auch das berühmte Relief über dem Eingang zum Entrée-Zimmer. Johann August Arens entwarf dieses Treppenhaus und Heinrich Gentz erbaute es dann bis einschließlich 1803.

Das Relief zeigt in der Mitte den Herzog als Landesvater und wird von dem Göttervater Zeus dargestellt. Dieser wird von den Vertretern der Stände gehuldigt. Er wird als weiser und mächtiger Fürst dargestellt, der die Huldigung seines Volkes entgegennimmt. Die Stände werden vor allem deshalb dargestellt, weil sie tatkräftig beim Wiederaufbau des Schlosses geholfen haben.

Links werden Castor und Pollux als zwei Pferdeführer dargestellt. Diese beiden sind die Schutzgottheiten des Fürsten. Sie stellten auch in der Antike Wohlstand durch Handel und Wirtschaft dar. Außerdem ist es eine Anspielung auf die Freundschaft zwischen Herzog Carl August und Johann Wolfgang von Goethe.


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