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Das Stadtschloss nach dem Brand 1774

Am 6. Mai 1774 brannte das Stadtschloss bis auf Turm und Torbau vollständig ab.

Herzog Carl August zog einen Neubau in Betracht, aber 1789 begann der Wiederaufbau auf den übrig gebliebenen barocken Resten. Johann Wolfgang vom Goethe wurde als Leiter der Schlossbaukommission eingesetzt.

Erst 1796 konnte dann schließlich das Richtfest gefeiert werden, wobei Carl August mit seiner Familie erst 1803 den Ostflügel des Schlosses bezog. Die Bauarbeiten dauerten noch einige Zeit an, waren jedoch rechtzeitig bei der Ankunft Maria Pawlownas fertiggestellt.

Als Höhepunkte der Neugestaltung gelten das klassizistische Treppenhaus und der Festsaal. 

Heute wird das Stadtschloss als Verwaltungssitz der Klassik Stiftung Weimar genutzt. Im Nord-, Ost- und Westflügel wurde ein Schlossmuseum eingerichtet, das die herzoglichen Kunstsammlungen vom Mittelalter bis heute präsentieren.


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