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Goethes Reisemantel

Goethe war mit seinem Reisemantel mehr als 40.000 km unterwegs. Mit ihm ist er auf Land und Wasser gereist. Auf seiner letzten Reise 1831 begab er sich mit seinen beiden Enkeln Walter Wolfgang und Wolfgang Maximilian nach Ilmenau. 

Der Mantel, ein sogenannter 'Carrick', ist grau gefärbt und knielang. Der Stoff ist aus gerautem Wollgewebe, abgesetzt mit Seidensamt und Seidentaftband und er hat vier Knöpfe, die mit Wolltuch bezogen sind. Futter hat der Mantel nur in den Ärmeln. Ein Grund dafür, dass Johann Wolfgang von Goethe den Mantel trug, war sicherlich, dass er ihn vor Wind, Regen und Wetter schützte.

Gleich beim Eintritt in das Goethe Nationalmuseum in Weimar wird der Reisemantel Goethes präsentiert.

Warum wird er wohl als eines der ersten Objekte mit ausgestellt?

Wahrscheinlich, weil das Reisen in Goethes Leben eine sehr große Rolle spielte.


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