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Goethe und sein Verhältnis zu Charlotte von Stein

Johann Wolfgang von Goethe, ein Universalgenie der damaligen Zeit, stand wohl in einem rein platonischen Verhältnis zu Charlotte von Stein.

Sie war eine Hofdame der Herzogin Anna Amalia und lernte Goethe 1775 kennen. Sie nahm sich vor, den jungen Dichter hoffähig zu machen. Mit der Zeit entwickelte sich eine gegenseitige Schwärmerei, man spricht sogar von Seelenverwandtschaft. Daraus entstand eine tiefe Brieffreundschaft, die ca. 1700 Briefe und Zettelchen umfasst.

Nach seiner Italienreise 1788 kühlte sich Goethes Beziehung zu Frau von Stein jedoch ab. Noch schlimmer wurde dies, als Goethe sich mehr auf seine Liebschaft mit Christiane Vulpius konzentrierte und er sich nicht mehr bei Charlotte meldete. Daraufhin forderte sie all ihre Briefe und Zettelchen zurück, weshalb heute nur noch die Briefe von Goethe vorliegen.



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