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Fluchtversuche aus der DDR

Ab 1949 bis 1961 flüchteten mehr als drei Millionen Menschen aus Ostdeutschland, weil sie mit ihrer Lebenssituation unter der Regierung der SED, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, immer unzufriedener geworden waren. Auf Grund dieser großen geflohenen Menschenmasse beschloss die Regierung eine Mauer in Berlin zu bauen und die Grenzen zur Bundesrepublik Deutschland durch einen Zaun zu schließen. Trotzdem schafften es viele Menschen von Ost- nach Westdeutschland zu fliehen.
Genaue Zahlen gibt es nicht, da die Staatssicherheit die Zahlen geheim gehalten hat. Sie schafften es mithilfe von Fluchthelfern zu flüchten, manchmal auch ohne Hilfe. Berichten zufolge sind Menschen über die provisorischen Grenzbefestigungen gesprungen, bevor der Bau der Mauer begonnen hatte. Conrad Schumann, ehemaliger Grenzsoldat der DDR, ist so in den Westen geflohen. Eine andere Methode war es, mit einem westdeutschen Pass die Grenze zu umgehen. Die Grenzsoldaten überprüften die Pässe von den Bürgern, die über die Grenzen wollten. Das Passbild wurde nur auf Ähnlichkeit geprüft, was das Schmuggeln erleichterte. Sah ein Ostdeutscher einem westdeutschen Bürger ähnlich, so wurde der westdeutsche Pass dafür benutzt den Ostdeutschen über die Grenze zu bringen. 
Eine weitere Möglichkeit war es mit Autos zu fliehen. Es gibt Berichte über gelungene Fluchten in diversen gepanzerten Fahrzeugen, wie z.B. einem gepanzerten Vorkriegs-Opel, einem gestohlenen Panzer, der die Mauer durchbrechen wollte oder einem umgebauten, gepanzerten Bus. Eine andere Methode war, Flüchtige in einem Auto, Bus und anderen Transportmöglichkeiten zu verstecken. Es gab Fluchthelfer, die Autos umbauten, sodass die Person zwischen Rückbank und Kofferraum Platz hatte. 
Die meisten Fluchtversuche missglückten allerdings sehr oft direkt an der Grenze, aufgrund der strengen Überwachung und der gründlichen Durchsuchung.
Die Flüchtigen waren, aufgrund der strengen Überwachung und der Gefahr, auf verschiedenste Ideen gekommen ,um aus der DDR zu fliehen. Sie schreckten nicht davor zurück, diese gefährlichen Fluchtversuche in die Tat umzusetzen.  


Quellen:

http://www.chronik-der-mauer.de/fluchten/ 

http://www.spiegel.de/einestages/hans-weidner-und-seine-ddr-flucht-im-selbstgebauten-panzerwagen-a-947851.html

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