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Die Geschichte der Erwerbungen der Majolikas von Goethe

Nach seiner Italienreise (1786-1788) begann Goethe eine Leidenschaft für Majolikas zu entwickeln und kaufte sich bereits 1790 seine ersten eigenen Majolikas.

Wir möchten im folgenden thematisieren, wie sich Goethe seine eigene Sammlung aufbaute. Diese hatte eine große Bedeutung für Goethe, zu erkennen im Beitrag über Majolikas in der allgemeinen Literaturzeitung (Jena) aus dem Jahre 1804. Zwei Exemplare der in der Sammlung zu findenden Stücke sind: ,,Die Geburt des Adonis" und ,,Zwei stürzende Frauen".

Goethe stellte diese für Gäste in Glaskästen auf, um sie gut zu präsentieren. Er erhielt seine Sammlungsobjekte durch verschiedenste Sammler oder Freunde, Hans-Albrecht von Derschau aus Nürnberg war einer von ihnen. Goethe reiste in den Jahren 1790/97 zu ihm, nachdem ihm dessen Sammlung durch Thomas Seebeck als ,,schönste Zusammenstellung von Majolikas" empfohlen wurde. So kaufte er von von Derschau einige Exemplare. Erst 1816 setzte er damit fort, sein Ensemble in den Glasschränken zu erweitern, da er diese präsentieren und Abwechslung schaffen wollte.

Seine darauf bis zum Tod folgenden einzelnen Ankäufe dokumentierte er in einer eigens dafür angelegten Akte mit der Aufschrift ,,Majolica", die auch Aufsätze von Goethe und Meyer zu diese Thema enthält.  

Unsere Quellen waren: Johanna Lessmann, ,,Italienische Majolika aus Goethes Besitz", Bestandskatalog der Klassik Stiftung Weimar, Goethe Nationalmuseum

Für weiteres Interesse ist der Katalog als Nachschlage-Hilfe zu empfehlen.


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